Kaiser Michael Häger im Losglück / Großer Dank an zahlreiche Spender!

Organisatoren und die amtierenden Winterberger Königspaare mit dem Gesamtsieger Torsten Höhne.
Organisatoren und die amtierenden Winterberger Königspaare mit dem Gesamtsieger Torsten Höhne.

Wenn auch der Kleinkaliberstand aufgrund von Umbaumaßnahmen geschlossen war, so konnte die Schießsportgruppe der Schützengesellschaft 1825 e. V. Winterberg dennoch viele Schützen, aber auch zahlreiche Gäste zum traditionellen Hubertusschießen im „Schützentreff“ am Hubertustag begrüßen. Bis in dem Abend hinein galt es, sich in den Disziplinen Ring- und Wildscheibe mit dem Luftgewehr zu beweisen. Neben dem ehrenvollen Gesamtsieg standen auch dieses Jahr wieder viele wertvolle Prämien im Raum. Zahl-reiche Geschäftsleute und private Spender aus dem Winterberger Stadtgebiet stellten Preise mit einem Gesamtwert von etwa 3.000 € zur Verfügung!

Der frisch gewählte Vorstand der Schießsportgruppe mit Stephan Wahle an der Spitze nahm im Beisein von König Uwe Susewind und seiner Königin die Siegerehrung vor. Den Tagessieg in der Ringscheibe sicherte sich in diesem Jahr Bernd Braun mit 95 Ringen, der den zugehörigen Wanderpokal in Empfang nehmen durfte. Torsten Höhne setzte sich mit 99 Ringen in der Disziplin Wildscheibe als Tagessieger durch und wurde eben-falls mit einem Wanderpokal ausgezeichnet. In einem spannenden Stechen um den Gesamtsieg war St. Hubertus Torsten Höhne hold. Insgesamt beteiligten sich rund 100 Teilnehmer am Schießen und dem traditionellen Knobeln.

Ein langjähriges Highlight war auch dieses Jahr die Verlosung eines Satzes Alu-Felgen unter allen Teilnehmern des Hubertusschießens – hier sei der Firma Borbet gedankt, die diesen Preis seit Jahren stiftet. Kaiser Michael Häger hatte Losglück und wurde aus der prall gefüllten Lostrommel gezogen. Weitere wertvolle Preise, wie ein Rundflug über unsere schöne Heimat, veredeltes Wilbret, aufwendige Präsentkörbe mit Wein und vielerlei Gutscheine warteten noch auf die platzierten Schützinnen und Schützen. Hier richtete der 1. Vorsitzende Bastian Östreich einen besonderen Dank an alle Spender für deren gewiss nicht selbstverständliches Engagement.

Neben den Schießwettbewerben und einer vorzüglichen Bewirtung durch Kastellanin Martina Raeggel und ihrem Team, wurde natürlich auch das Preisknobeln ausgetragen. Peter Müller und Mathias Schmidt erreichten beide 600 Punkte. In einem spannenden Stechen setzte sich schließlich Peter Müller durch. Zum Abschluss der Veranstaltung bedankten sich der 1. Vorsitzende Bastian Östreich und Christoph Sommer vom Leitungsteam der Schießsportgruppe bei den Organisatoren – insbesondere bei den helfenden Händen aus Vorstand und Offizierscorps sowie den Mitgliedern der Schießsportgruppe für die Standaufsicht – aber natürlich auch bei den zahlreichen Besuchern, die durch ihre Teilnahme am diesjährigen Hubertusschießen zu einem erfolgreichen Tag beigetragen haben.

Organisatoren und die amtierenden Winterberger Königspaare mit dem glücklichen Los-gewinner des Hauptpreises Kaiser Michael Häger.
Organisatoren und die amtierenden Winterberger Königspaare mit dem glücklichen Los-gewinner des Hauptpreises Kaiser Michael Häger.

Investitionsvolumen von 100.000 € – Bürgermeister besorgt Spende – Entscheidungen noch unter Vorbehalt der Umsetzung des Finanzierungskonzepts

Der 2. Vorsitzende Bastian Österreich leitete die Sonder-Generalversammlung im Schützentreff
Der 2. Vorsitzende Bastian Österreich leitete die Sonder-Generalversammlung im Schützentreff

Die Schützengesellschaft Winterberg e.V. kann ihren Kleinkaliber-Schießstand am Postteich voraussichtlich weiterbetreiben. Am Sonntag sprachen sich die Mitglieder auf einer eigens anberaumten Sonder-Generalversammlung einstimmig für das vom Vorstand vorgestellte Finanzierungskonzept aus.

Seit Monaten schwebt eine Hiobsbotschaft über der Schützengesellschaft Winterberg: Der Kleinkaliber-Schießstand am Postteich, Heimat der 1973 gegründeten Schießsportgruppe, entspricht nicht mehr den aktuellen gesetzlichen Vorgaben und erhält keine neue Genehmigung durch die Kreispolizeibehörde. Ein erstes Gutachten hätte für Kosten von bis zu 150.000 Euro gesorgt – eine Summe, die nicht zu stemmen gewesen wäre.

Auf Wunsch der Schützengesellschaft schaltete sich Bürgermeister Werner Eickler bereits früh in das Verfahren ein. So konnte ein neuer Ortstermin mit der Kreispolizeibehörde und einem Gutachter stattfinden. Hierbei konnten die Kosten deutlich auf bis zu 100.000 Euro reduziert werden.

Die Schießsportgruppe einigte sich bereits zuvor auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung darauf, einen großen Anteil durch höhere Mitgliedsbeiträge und einen Sonderbeitrag von 500 Euro für Mitglieder mit Waffenbesitzkarte oder Sportpass zu leisten. Der Vorstand der Schützengesellschaft schlug des Weiteren die Aufnahme eines Darlehens zusätzlich zu einer Finanzspritze vor, die direkt vom Konto der Schützengesellschaft bereitgestellt werden kann. Trotz aller Bemühungen blieb noch eine Finanzierungslücke, um die Kosten von 100.000 Euro abdecken zu können. Ein Sonderbeitrag oder eine Beitragserhöhung für alle Schützenbrüder blieben für den Vorstand jedoch weiterhin tabu.

So sorgte es am Sonntag für großen Applaus bei den 88 Teilnehmern der Sonder-Generalversammlung, als Bürgermeister Werner Eickler verkündete, dass er mit der Sparkasse Hochsauerland einen Spender gefunden hat, der bereit ist, die Lücke im Finanzierungsplan der Schützen zu schließen.

Bei drei Enthaltungen votierten die anwesenden Mitglieder dann auch einstimmig für das vorgestellte Konzept. Sofern die Mitglieder der Schießsportgruppe ihren Sonderbeitrag leisten, kann mit den Baumaßnahmen gestartet werden. Insoweit stehen die Entscheidungen der Winterberger Schützen noch unter Vorbehalt der Umsetzung des vorgestellten Finanzierungskonzepts. Für die Baumaßnahmen würde dann auch ein erhebliches Maß an Eigenleistung durch die Schützenbrüder erforderlich sein. Freiwillige können sich jederzeit, auch was natürlich weitere Spenden betrifft, bei Vorstand und Offizieren melden.